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Welttag des Buches: Nonnenwerther geben Buchempfehlungen

Gepostet am 23. April 2020 | Deutsch, Inselleben, Leseförderung

Von der UNESCO wurde er 1995 eingeführt: der Welttag des Buches, ein internationaler Aktionstag für des Lesen, die schönste all unserer Kulturtechniken. Ihre derzeitigen Lieblingsbücher stellen einige Nonnenwerther aus diesem Anlass vor. Hier finden Sie spannende Lesetipps, für jedes Alter – und nicht nur für Schüler!

Der Roman „Wunder“, geschrieben von Raquel J. Palacio, wurde nicht ohne Grund mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. In dieser Geschichte geht es um einen seit seiner Geburt krankheitsbedingt entstellten Jungen, der nicht ganz freiwillig eines der leichtsinnigsten, riskantesten und herausforderndsten Abenteuer eingeht, das er sich nur vorstellen kann: In die richtige Schule zu gehen. Sein Weg, mit allen Höhen und Tiefe echte Freundschaften zu finden, wird in diesem Roman mitreißend und spannend erzählt.

 

„Ich finde, dieses Buch ist einfach wunderbar, weil das Thema genau so ist: Jeder Mensch soll so akzeptiert werden, wie er ist, egal wie er aussieht! Ich empfehle Ihnen, dieses Buch zu lesen. Es ist egal, wie alt oder wie jung Sie sind. Dieses Buch ist für jeden etwas!“

„Ich empfehle das Buch „Wunder“ weiter, weil es gegen Vorurteile und Mobbing und für
Respekt und Toleranz ist.“

„Ich mag die Geschichte sehr gerne, weil sie aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und man die Beweggründe jeder Person nachvollziehen kann. Jack ist eigentlich ein ganz lieber Junge, doch manchmal rutschen ihm Bemerkungen raus, die er eigentlich nicht so meint. So etwas passiert auch im echten Leben.“

„Ich würde das Buch empfehlen, weil es Spaß macht es zu lesen. Man kann sich sehr gut in die Situationen hineinversetzen. Außerdem sind sehr lustige Sequenzen dabei, die einen zum Lachen bringen.  Die kurzen Kapitel laden dazu ein, die Geschichte in kleineren Abschnitten zu lesen und dennoch findet man jederzeit in die Handlung zurück.“

„Das Buch beschreibt ein Thema, das es an jeder Schule gibt. Mir gefällt besonders gut, dass August mit innerer Stärke, seinen Mitschülern und Lehrern sowie der Unterstützung seiner Eltern seinen ganz eigenen Weg findet.“

„Ich wollte nie aufhören das Buch zu lesen, denn es war immer sehr spannend.“


Tanja Stewners Reihe „Alea Aquarius“ – Starke Bücher einer starken Autorin

Eine Empfehlung von Elena Jonietz (Klasse 8c)

„Wenn man immer nur daran denkt, was schiefgehen könnte, hat der Kopf schon Schiffbruch, bevor überhaupt Sturm aufkommt.“
(Tanja Stewner: „Alea Aquarius – Die Walwanderin“)

Zum Welttag des Buches am 23.04.2020 möchte ich euch die Buchreihe „Alea Aquarius“ von Tanja Stewner empfehlen, deren erster Band 2015 im Oetinger-Verlag erschien und mittlerweile fünf Bände umfasst.

Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das in Hamburg bei einer Pflegemutter aufwächst, in dem Bewusstsein, dass sie eine tödliche Kaltwasserallergie habe. Eines Sommers lernt sie Ben, Sammy und Tessa kennen, die auf einem Boot leben. Nachdem ihre Pflegemutter einen Herzinfarkt erleidet und im Krankenhaus liegt, beschließt Alea, trotz ihrer Wasserallergie den Sommer mit der Crew auf dem Schiff zu verbringen. Bei einem Sturm geht Alea über Bord und entdeckt, dass sie in Wirklichkeit keine Wasserallergie hat, sondern sich bei Berührung mit Wasser in ein Meermädchen verwandelt.

Im Laufe der Buchreihe versucht Alea mithilfe der Crew mehr über ihre Vergangenheit, ihre Familie, das Leben im Meer und den darin lebenden magischen Wesen herauszufinden. Gemeinsam macht die Crew Musik, um mit Auftritten an Land ihr Leben an Bord zu finanzieren. Zudem kämpfen sie gegen ihren Widersacher, Doktor Orion, der hinter Alea her ist und zudem die Meere mit giftigem Müll verunreinigt. Die Crew unterstütz Alea und setzt sich für den Umweltschutz in den Meeren ein.

Mir gefällt diese Buchreihe besonders gut, da es darin um Freundschaft und starken Zusammenhalt untereinander geht und sich die Crew zudem für ein wichtiges Thema, nämlich den Schutz der Meere, einsetzt.

Vor einiger Zeit hatte ich die Möglichkeit Tanya Stewner bei einer Lesung kennenzulernen und war sehr beeindruckt von ihrem Werdegang, da ihre Grundschullehrerin damals sagte, sie müsse sich damit abfinden, niemals schreiben zu lernen, da ihre Leistungen so unterirdisch seien. Inzwischen hat sie viele Bücher verfasst, die ich sehr gerne gelesen habe!

Folgende Bände von Alea Aquarius sind inzwischen erschienen:

  • Band 1:        Alea Aquarius – Der Ruf des Wassers
  • Band 2:        Alea Aquarius – Die Farben des Meeres
  • Band 3:        Alea Aquarius – Das Geheimnis der Ozeane
  • Band 4:        Alea Aquarius – Die Macht der Gezeiten
  • Band 5:        Alea Aquarius – Die Botschaft des Regens
  • Band 6:        Alea Aquarius – Die Kraft der Wasserkobolde (erscheint im Oktober 2020)

Der Dreh des ersten Films sollte in diesem Frühjahr beginnen.


Sebastian Fitzek: „Die Therapie“ – Nichts für schwache Nerven

Ein Tipp von Melina Mützenich (MSS 10)

Der Psychothriller „Die Therapie“, geschrieben von Sebastian Fitzek, welcher damit sein Debüt feierte, stammt aus dem Jahre 2006 und beschäftigt sich mit einem besonderen Fall der Schizophrenie und dessen Auswirkungen auf das Leben. Diese spannenden 337 Seiten druckte der Verlag Knaur, welcher dieses Exemplar jedoch erst im Jahre 2009 veröffentlichte. Durch die spannende Erzählweise beginnt man diese Form der Krankheit zu verstehen und fiebert durch die spannende Erzählweise der Auflösung von Anfang an entgegen.

Josy, die Tochter von Viktor Larenz, einem Psychiater und trauendem Vater, verschwindet nach einer langen Krankheitsphase ganz plötzlich. Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Wird er seine Tochter trotz der mysteriösen Umstände wiederfinden? Lange bleibt ihr Schicksal ungeklärt, bis sich der ehemalige Psychiater in das Ferienhaus seiner Familie zurückzieht, um ihrer möglichen Entführung nachzuspüren. Doch dies bleibt nicht sein einziger Auftrag, denn kurz nach seiner Ankunft wird er von einer unbekannten Frau aufgesucht. Diese bittet Viktor sie zu behandeln, denn sie ist von mysteriösen Ereignissen und Wahnvorstellungen geplagt, in denen sie immer wieder ein kleines Mädchen mit einer ähnlichen Geschichte wie Josy sieht. Um dem möglichen Zusammenhang mit dem verschwinden seiner Tochter auf den Grund zu gehen, beginnt er die Behandlung, die mehr und mehr zu einem Verhör wird und kommt der Wahrheit von Sitzung zu Sitzung näher.

Das Verschwinden seiner Tochter verändert Viktor, sodass er nun einer Fremden Person seine Geschichte wiedergeben muss. Dadurch wechselt die Zeit des Buches zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wodurch das Werk an Spannung gewinnt. Die Geschichte zieht den Leser in den Bann und man fiebert der Auflösung gefesselt entgegen.


Texte: Klasse 6a, Elena Jonietz (Kl. 8c), Melina Mützenich (MSS 10)
Fotos: privat, Titel und "Therapie": pixabay.com