Oops...

Ihr Browser unterstützt die Website leider nur teilweise und stellt diese falsch dar.

Wenn Sie auch die optimale Darstellung erhalten möchten, müssen Sie Ihren Browser aktualisieren, oder in manchen fällen wechseln.
Der Button führt Sie zu einer Übersicht in der Sie erfahren was Sie momentan verpassen! Außerdem gibt es Hilfe und Links zu allen aktuellen Browsern, die die Website unterstützen.

mehr Informationen

vielleicht später...

Weitere Informationen zu unserer Schule und regelmäßige Neuigkeiten aus dem Inselleben erhalten Sie bequem über unseren Newsletter.

Newsletter abonnieren Nicht mehr anzeigen

Zwischen Flow und den Tücken des Perfektionismus

Gepostet am 12. Mai 2021 | Wirtschaft und Ethik

Was bedeutet eigentlich Glück? Muss Arbeit glücklich machen? Im Zertifikatslehrgang „Wirtschaft und Ethik“ wurde dieses Thema im Rahmen eines zweitägigen Workshops vielfältig beleuchtet. Es berichtet Alina Münz (MSS 10):

Am vergangenen Freitag und Samstag, 7./8. Mai, fand ein weiterer Workshop im Rahmen des von der Evangelischen Akademie der Pfalz organisierten Zertifikatslehrgangs „Wirtschaft und Ethik“ statt, der sich diesmal mit der Leitfrage „Muss Arbeit glücklich machen?“ befasste. Die Veranstaltung musste leider aufgrund der nach wie vor andauernden Covid19-Pandemie erneut digital, via Zoom, stattfinden, doch weder die Referent*Innen noch die Teilnehmer*Innen ließen sich dadurch ihrer Motivation berauben. Der Workshop wurde von Sabrina Weiß moderiert und durch Lehrerin Astrid Heilmann-Cappel begleitet, die die Nonnenwerther Schüler*Innen während des Zertifikatskurses betreut und bereits im Vorfeld deren Anmeldung organisierte.

Am ersten Tag des Workshops hielt, nach einer thematischen Einführung durch Frau Weiß, Gina Schöler, die Leiterin des „Ministeriums für Glück und Wohlbefinden“, einer bundesweiten Initiative, die Menschen dazu anregen sollte, sich mit dem Thema Glück zu befassen, einen Vortrag und räumte unter anderem mit Mythen über das Glücklichsein auf. Am zweiten Tag durften wir gleich drei an verschiedenen Vorträgen teilnehmen, einer davon von der Organisatorin Sabrina Weiß, die sich der Frage annahm, wie wir idealerweise leben und arbeiten möchten. Die anderen beiden Präsentationen wurden von externen Referenten vorbereitet und gehalten: Zum einen setzte sich Prof. Dr. Heiko Weckmüller, tätig an der Hochschule Koblenz sowie dem RheinAhrCampus Remagen, mit der Frage auseinandersetzte, ob sinnvolle Arbeit glücklich macht. Zum anderen bot Katharina Gerull von der oekofrost GmbH einen ehrlichen, aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen ihres Unternehmens und erklärte beispielsweise, wie die Gehälter der Mitarbeiter zusammengesetzt sind und wie deren Arbeitsplatz gestaltet wurde.

Durch die Diversität der Vortragenden wurde das Thema vielfältig von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Dabei war die Veranstaltung keineswegs „Frontalbeschallung“, es gab viele Phasen des Austauschs, wie etwa in Form von Arbeitsphasen in Kleingruppen oder durch Fragrunden. Zum Beispiel bat uns Frau Schöler darum, unsere persönliche Glücksdefinition zu formulieren. Die Ideen der Teilnehmer*Innen wurden dabei von allen Referent*Innen begrüßt und aufgegriffen, der Input des Einzelnen stets respektiert und geschätzt. Die Anwesenden waren dadurch engagiert und motiviert.

Von der Auseinandersetzung mit einem Themenbereich, der von universeller Bedeutung ist, doch insbesondere für junge Menschen wie uns einen Faktor ihrer Zukunftsplanung darstellt, konnten die Teilnehmer*Innen ausschließlich profitieren, denn sie können das Gelernte auf ihr eigenes Leben übertragen und wurden darüber hinaus zum Nachdenken über ihre eigenen Prioritäten angeregt.


Text: Alina Münz (MSS 10)
Fotos: oekofrost GmbH; Titel: pixabay.com